24.10.2018 / Artikel / /

Ersatzwahlen Bundesrat : CVP Oberwallis nominiert Nationalrätin Viola Amherd

Nationalrätin Viola Amherd stellt sich als Kandidatin für die Bundesratswahlen vom 5.
Dezember 2018 zur Verfügung. Die CVP Oberwallis hat Viola Amherds Entscheid mit grosser
Freude zur Kenntnis genommen. Sie unterstützt die Kandidatur einstimmig und wird diese
der CVP-Fraktion der Bundesversammlung offiziell einreichen.

«Meinen Entscheid habe ich reiflich überlegt. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen aus der
Bevölkerung und der Politik haben mich bestärkt, zu einer Kandidatur Ja zu sagen», erklärt Viola
Amherd. «Ich habe grossen Respekt vor der Aufgabe eines Mitgliedes des Bundesrates. Ich würde
mich jedoch sehr freuen, mich für unsere Bevölkerung einzusetzen und zu konstruktiven
Lösungen für unser Land beizutragen.»

Nationalrätin Viola Amherd ist seit 1991 als selbständige Anwältin und Notarin in
Brig-Glis tätig und war von 1994 –2006 nebenamtliche Richterin der Eidgenössischen Personalrekurskommission.

Von 1992 bis 1996 war sie als Stadträtin in der Exekutive von Brig-Glis tätig.
1996 bis 2000 Vizepräsidentin und von 2000 bis 2012 war sie Präsidentin der Stadtgemeinde Brig – Glis.
Seit 2005 ist sie Nationalrätin und Mitglied der Kommission für Verkehr- und Fernmeldewesen, die sie
während zwei Jahren auch präsidierte, sowie Mitglied der Kommission für Rechtsfragen. Seit 2011
amtet sie als Vizepräsidentin der CVP Bundeshausfraktion und ist Mitglied des Büros des Nationalrates.

«Nationalrätin Viola Amherd ist eine stille Schafferin, die es versteht, Allianzen zu schmieden und
gute Lösungen zu erarbeiten», so Franziska Biner, Parteipräsidentin CVPO.
«Sie ist dossierfest, verlässlich, bodenständig und scheut sich nicht, ihre Meinung konsequent zu vertreten.»

Als Nationalrätin hat sie sich vor allem für einen verbesserten Kinder- und Jugendschutz und für die Berg-
und Randregionen eingesetzt. Als Präsidentin von Glasfasernetz Schweiz ist die Digitalisierung für sie ein weiteres wichtiges Thema.

Die CVP Oberwallis ist überzeugt, dass sie der CVP-Fraktion der Bundesversammlung mit
Nationalrätin Viola Amherd eine ausgewiesene Kandidatin mit langjähriger Exekutiv- und
Parlamentserfahrung, die in der Bevölkerung und im Parlament breit abgestützt ist, vorschlagen kann.

Es wäre erst das zweite Mal in der Geschichte des Schweizer Bundesstaates, nach Josef Escher
(1950 – 1954), dass das Oberwallis ein Mitglied des Bundesrates stellen würde.
Die Bekanntgabe der Kandidatur von Viola Amherd verzögerte sich, da sie nach einem leichten operativen Eingriff
zur medizinischen Nachbetreuung im Spital bleiben musste.
Nationalrätin Viola Amherd wird sich anfangs November im Rahmen einer Medienkonferenz zu ihrer
Kandidatur und ihren politischen Zielen äussern.